Neu-Ulm 21/Bahnhoftieferlegung
Massenbeton

Neu-Ulm 21 - Eine geniale Idee wird Wirklichkeit

Die Stadt Neu-Ulm liegt direkt an zwei zentraleuropäischen Hauptverkehrslinien des Schienenverkehrs, den Magistralen x-y und a-b. Das Projekt Neu-Ulm 21 sorgt für die Einbindung der Stadt Neu-Ulm in ein gut funktionierendes und leistungsfähiges Fern- und Regionalverkehrsnetz und schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Bahn auch auf diesem Teilstück die erwarteten Kapazitätssteigerungen bewältigen kann.
Das Projekt Neu-Ulm 21 ist ein Teil der Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart-Augsburg der Deutschen Bahn AG und steht in Zusammenhang mit den Projekten Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Das Projekt umfasst zwei Bauabschnitte:

  • Viergleisiger Ausbau der Donaubrücke
  • Umbau des Bahnhofes der Stadt Neu-Ulm
    Hierbei werden die derzeit 16 Bahngleise künftig auf 4 Gleise reduziert, die Gleisanlagen auf einer Länge von ca. 4 km tiefer gelegt und außerhalb des Bahnhofbereichs überdeckelt.

 

 

Die Gesamtkosten des Projekts werden mit ca. 160 Mio. Euro veranschlagt.

Durch die Tieferlegung der Bahn stehen ab 2008 rund 18 Hektar für die städtebauliche Entwicklung und Gestaltung der Innenstadt von Neu-Ulm zur Verfügung. Freiwerdende Flächen werden als attraktive und wertvolle Wohn-, Arbeits-, Grün- und Erholungsflächen dienen.
Nach dem Abschluss der Planungsphase begannen die Bauarbeiten für das Projekt im Herbst 2003.
Am 18. März 2007 wurde der Tiefbahnhof mit den Regionalgleisen in Betrieb genommen. Bis Jahresende sollen auch die Ferngleise angeschlossen sein. Die endgültige Fertigstellung des Projekts soll rechtzeitig zur Eröffnung der bayerischen Landesgartenschau im April 2008 erfolgen.
Mit dem Betonierbeginn am 1.Oktober 2004 fiel der Startschuss für die Produktion und den Einbau von insgesamt 120.000 m³ Transportbeton. Die Betonlieferungen erfolgten von den Transportbetonwerken der Fa. Fetzer in Neu-Ulm und Gundelfingen. Als Ersatzlieferwerk stand das Fetzer-Werk Giengen zur Verfügung. Um die hohe Tagesleistung bei der Betonage der Bodenplatten von über 1.200 m³/d bei einer Stundenleistung von bis zu 150 m³/h zu erfüllen, wurde eine Liefergemeinschaft mit einem Partnerlieferwerk aufgebaut.

 

Zeitraum: Oktober 2004 bis Dezember 2006

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